Baden-Badener Rebland muss Erholungsort nach dem Kurortegesetz werden / Antrag auf Einleitung des Prädikatisierungsverfahrens
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Gerstner,
der Unterzeichner hat bereits am 20. August 1999 den obigen Antrag gestellt, der allerdings nie zur Beratung und Abstimmung im Ortschaftsrat gekommen ist.
Begründet wurde dies seinerzeit (mit Schreiben vom 29.06.01) damit, dass nach einem Gespräch mit dem Regierungspräsidium die vorliegenden und zu geringen Übernachtungszahlen eine Prädikatisierung des Reblandes als „Erholungsort“ nicht möglich machen.
Leider wurden damals die nicht unerheblichen Übernachtungszahlen der Südbadischen Sportschule nicht eingerechnet.
Ich beantrage hiermit auch im Auftrag meiner Fraktion im Ortschaftsrat Rebland die Einleitung des Prädikatisierungsverfahrens beim Regierungspräsidium Karlsruhe. Die aktuellen Übernachtungszahlen einschließlich der Sportschule bitte in den Antrag aufnehmen.
Die Prädikatisierung als „Erholungsort“ wird unserem Rebland und seinen Bewirtungs- und Beherbergungsstätten dazu dienen, den Bereich Fremdenverkehr weiter zu intensivieren. Gerne höre ich von Ihnen und begrüße Sie
mit freundlicher Empfehlung
Günter Seifermann
Stadt-u.Ortschaftsrat B90/Die GRÜNEN (im Auftrag der bündnisgrünen Ortschaftsratsfraktion Rebland)
Schreiben vom 29. Mai 2009 an OB Gerstner

Acher-u.Bühler Bote (BNN) vom 12. Juni 2009
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Gerstner,
ich beziehe mich auf meinen obigen Antrag für die bündnisgrüne Ortschaftsratsfraktion Rebland und das mit Ihnen und Frau Goertz-Meissner am 06. Juli geführte Gespräch.
Wir haben damals übereinstimmend festgehalten, dass Frau Goertz-Meissner die gegenüber einem ABB-Pressemitarbeiter gegebenen Antworten wegen Unkenntnis der tatsächlichen Begebenheiten ausdrücklich bedauert. Inzwischen ist geklärt, dass meine Feststellung korrekt ist und das Baden-Badener Rebland derzeit weder das Prädikat „Heilbad“, „Kurort“, „Luftkurort“ noch „Erholungsort“ hat. Um dies nicht noch ausführlich an die Öffentlichkeit zu geben, verzichtete ich auf die Klarstellung des ABB-Berichtes vom 12.06. („Wunderbares Rebland hat längst ein Prädikat“).
Ich bitte Sie deshalb, über meinen Antrag auf Einleitung des Prädikatisierungsverfahrens vom 29.05.09 zum „Erholungsort“ für das Baden-Badener Rebland in den zuständigen Gremien beraten und abstimmen zu lassen. Die angesichts der von mir nochmals er-
innerten Übernachtungszahlen (inclusive Südbad.Sportschule) von Frau Goertz-Meissner sogar erwogene Prädikatisierung als „Luftkurort“ kann durchaus ebenfalls parallel laufen.
Bei unserem Gespräch vom 06.07. hat Frau Goertz-Meissner darauf hingewiesen, dass die vorliegenden Übernachtungszahlen nur die Prädikatisierung von Steinbach und Neuweier zulassen würden. Nach Auskunft des zuständigen Ministeriums ist dies jedoch dann nicht relevant, wenn alle drei Reblandorte eine Ortschaft bilden. Das von mir für das gesamte Rebland beantragte Prädikat „Erholungsort“ hat den Vorteil, dass nur einmal die Messung der Luftgüte (Feinstaub, CO2, etc) erfolgen muss. Beim Prädikat „Luftkurort“ muss die nicht ganz billige Messung alle 10 Jahre wiederholt werden. Bevor ein Prädikat vergeben wird, sind umfangreiche Messungen/Luftaufzeichnungen erforderlich, wobei auf die Daten des Deutschen Wetterdienstes zurückgegriffen werden kann.
Bitte werden Sie rasch in diesem Sinne tätig und veranlassen rasche Antragsbehandlung.
Mit freundlichem Gruß!
Günter Seifermann
Stadt-u.Ortschaftsrat B90/Die GRÜNEN (für die bündnisgrüne Fraktion des Ortschaftsrates Rebland)
Brief vom 15. Juli 2009 an Herrn Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner
Bad.Tagblatt vom 14.Nov.2009
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Gerstner,
vielen Dank für Ihre mündliche Beantwortung meiner Schreiben vom 15.07. und 13.10. während der Hauptausschuss-Sitzung vom 19. Oktober 2009.
Sicher haben Sie ebenfalls schon an Herrn stellv. Regierungspräsident Dr. Rückert gedacht, der seinen Wohnort Steinbach bestens kennt. Er könnte zwar bestehende Richtlinien nicht aushebeln, aber in positiver Weise sich hier für das Rebland einsetzen. Auch ist für die bündnisgrüne Fraktion des Rebland-Ortschaftsrates unklar, ob eine Messung der Steinbacher Luftqualität erfolgte, denn eine pauschale Ablehnung wegen Steinbachs „Lage im Rheingraben“ dürfte für uns nicht hinnehmbar sein.
Die Steinbacher Gemarkungsflächen enden immerhin an der Schwarzwaldhochstraße (B 500). Auch scheint das Argument der hohen Übernachtungszahlen in der Südbadischen Sportschule (Standort Steinbach) ebenfalls vom RP nicht ausreichend berücksichtigt zu sein.
Aus diesem Grunde bitte ich im Auftrag meiner Fraktion im Rebland-Ortschaftsrat um rasche Einleitung bzw. Fortsetzung des Antragsverfahrens. Falls Sie es für hilfreich halten, denken wir auch an die Einschaltung von Landtagsabgeordneten.
Mit freundlichem Gruß!
Günter Seifermann
Stadt-u.Ortschaftsrat B90/Die GRÜNEN
Baden-Baden-Steinbach (für die bündnisgrüne Fraktion des Rebland-Ortschaftsrates)
E-Mail an Herrn Oberbürgermeister Gerstner vom 23. Oktober 2009

Badisches Tagblatt vom 17.Februar 2010

Badisches Tagblatt vom 19. Mai 2011

Badisches Tagblatt vom 14. Oktober 2011

Badisches Tagblatt vom 04. November 2011

Acher- und Bühler Bote vom 09. November 2011 ———— Badisches Tagblatt vom 09. November 2011
Mein Antrag vom 29. Mai 2009 auf Einleitung des Prädikatisierungsverfahrens für die Anerkennung aller Rebland-Stadtteile als „Staatlich anerkannter Erholungsort“
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Gerstner,
im Auftrag der bündnisgrünen Fraktion des Ortschaftsrates Rebland hatte ich den obigen Antrag gestellt. In dessen Folge ist es Ihnen und Ihren Mitarbeitern als erstem Schritt gelungen, die Prädikatisierung des Stadtteiles Neuweier zu erreichen.
Anlässlich der Urkundenübergabe am letzten Mittwoch hat Herr Regierungspräsident Dr. Kühner auch die ergänzende Prädikatisierung der Stadtteile Steinbach und Varnhalt als absolut konsequent bezeichnet.
Entsprechend unseres Antrages bitte ich Sie deshalb, ohne weitere Verzögerung das Verfahren bezüglich der Stadtteile Steinbach und Varnhalt einzuleiten und alle dafür erforderlichen Schritte zu veranlassen. Ziel muss sein, innerhalb der nächsten Monate die Prädikatisierung der beiden weiteren Rebland-Stadtteile anerkannt zu bekommen.
Gleichzeitig bitte ich Sie, die zuständigen Mitarbeiter der Verwaltung zu veranlassen, an den Neuweierer Ortseingängen und unter den dortigen Ortsschildern das übliche braune Zusatzschild mit der Bezeichnung „Staatlich anerkannter Erholungsort“ montieren zu lassen (Muster siehe Anlage). Im Voraus bestens dankend begrüße ich Sie
mit freundlicher Empfehlung!
Günter Seifermann
Stadt- und Ortschaftsrat B90/Die GRÜNEN (im Auftrag der bündnisgrünen Fraktion des Ortschaftsrates Rebland)
Antrag vom 08. November 2011 an Herrn Oberbürgermeister Gerstner
- Ortsschild Neuweier mit Schild „staatlich anerkannter Erholungsort“

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