Anfrage wegen Wiederherstellung der beliebten Radwegverbindung zwischen Steinfeldweg und Sportplatz Eisental (Gewann „Strut“)
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Schnurr,
seit Beginn der Arbeiten am neuen Hochwasserschutzdamm ist die bei Radfahrern sehr beliebte Verbindung über die Wirtschaftswege im Gewann „Strut“ unterbrochen.
Im beigefügten Auszug aus dem adfc-tourenportal.de ist die in ocker eingezeichnete Route erkennbar.
Nun zeichnet sich ab, dass hier vermutlich keine Wiederherstellung dieser Verbindung vorgesehen ist, was zu vermehrten Anfragen betroffener Mitbürger (insbesondere auch Berufspendler zwischen den Rebland-Stadtteilen und Bühl) bei meiner Fraktion des Rebland-Ortschaftsrates führte.
Bitte teilen Sie mit, ob und in welcher Weise Sie den berechtigten Forderungen nachkommen werden, diese Radwegverbindung möglichst ohne größere Umwege wieder zu schaffen.
Dabei wäre durchaus auch das Befahren der Dammkrone durch Anschluss an vorhandene Wege mittels Rampen denkbar.
Es würde mich freuen, wenn Sie hier im positiven Sinn und einvernehmlich mit dem Hochwasserschutz-Zweckverband eine praktikable Lösung ermöglichen könnten und sehe Ihrer Antwort deshalb mit großem Interesse entgegen.
Mit freundlichem Gruß
Günter Seifermann
Stadt- und Ortschaftsrat (im Auftrag der bündnisgrünen Fraktion des Rebland-Ortschaftsrates)

Anfrage vom 22. November 2011 an Herrn Bürgermeister Schnurr (Bühl)


Acher-u.Bühler Bote / BNN 09.Dezember 2011
Erhalt der Radwegeverbindung zwischen Steinfeldweg und Sportplatz Eisental
Ihr Schreiben vom 28.11.2011 auf meine Anfrage vom 22. November 2011
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Schnurr,
in meiner obigen Anfrage hatte ich Sie gebeten, die wegen dem neuen Hochwasserschutzdamm unterbrochene Radwegeverbindung wieder herzustellen, weil diese vor allem auch durch viele betroffene Radfahrer und Berufspendler aus den Baden-Badener Rebland-Stadtteilen genutzt wird.
Sie hatten mir damals zugesagt, im Rahmen der Aktualisierung des Bühler Radwegekonzeptes auch diese Anregung zu berücksichtigen.
Leider hat sich seither vor Ort nichts geändert. Wie auf beigefügten Fotos deutlich erkennbar, findet über die Böschung des neuen Hochwasserschutzdammes reger Fußgänger- und Radfahrerverkehr statt, obwohl dort keinerlei Rampe angelegt wurde.
Leider wurde inzwischen auch noch am Ende des Dammes (beim Sportplatz Eisental) eine Abschrankung angebracht, die Radfahrer und Fußgänger zum Ausweichen auf die dortige Dammböschung zwingt.
Darf ich Sie deshalb auf diesem Wege nochmals um rasche Aktivitäten bitten, die es ermöglichen, den derzeit durch den Damm und die neue Abschrankung unterbrochene Radweg-Verbindung wieder einzurichten. Hierzu wäre vermutlich nur eine Anschüttung zwischen Steinfeldweg und Hochwasserschutzdamm nötig, die einen sanfteren Anstieg auf die Dammkrone ermöglicht. Und die neue Abschrankung am Dammende in Eisental sollte das ungehinderte Passieren von Radfahrern und Fußgängern ermöglichen.
Gerne höre ich von Ihnen und begrüße Sie mit freundlicher Empfehlung
Günter Seifermann
Stadt- und Ortschaftsrat B90/Die GRÜNEN

Brief an OB Schnurr vom 05. September 2012
Alle Bemühungen waren umsonst: Nun hat der Zweckverband Hochwasserschutz mit einem massiven Verschlag den Zugang zum/vom Damm für Radfahrer und sogar Fußgänger unpassierbar gemacht. Besonders betroffen sind dadurch vor allem Radfahrer und Fußgänger, die aus Richtung Eisentaler Sportplatz an dieser Stelle ankommen und die nun einen kilometerweiten Umweg über die B3-alt einschlagen müssen. – Ein typisches Beispiel für praktizierte Bürgerignoranz von Behörden!

Acher-u.Bühler Bote vom 25.01.2014

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