Grüne beantragen mehr Verkehrssicherheit für Radfahrer zwischen Bühl und Sinzheim

Anlässlich der Beratungen über das Baden-Badener Radverkehrskonzept war auch ein Steinbacher Mitbürger bei der öffentlichen Zusammenkunft im Kommunalpolitischen Arbeitskreis anwesend, der danach an Stadtrat Günter Seifermann die folgende E-Mail schrieb:

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Gesendet: Freitag, 2. Mai 2014 12:32  /  An: seifermann@rebland-gruene.de
Betreff: Radverkehrskonzept Baden-Baden, – Blendschutz durch immergrünes Gesträuch

Sehr geehrter Herr Seifermann,

anlässlich des offen stehenden Radverkehrskonzeptes der Stadt Baden-Baden möchte ich gerne einen Vorschlag unterbreiten, der eine Lösung für das Problem der Blendung von Radfahrern durch Scheinwerfer des Straßenverkehrs entlang der Bundesstraße B3 verspricht. Der Streckenabschnitt von Bühl in Richtung Steinbach ist besonders Problematisch, weil hier der Radweg für Radler beider Fahrtrichtungen teilweise einbahnig verläuft, und zwar auf der Westseite der B3. Auf einer Strecke von 100 Metern, beginnend mit dem Steinmetzbetrieb im Rücken, wird die Situation besonders problematisch.

Radfahrer die in Nordrichtung unterwegs sind, also in Richtung Steinbach, werden auf diesem Streckenabschnitt besonders vom entgegenkommenden Autoverkehr geblendet. Bedingt wird diese Blendung durch die Niveauunterschiede von Radwegniveau und Fahrbahntrassenniveau der B3. Da das Radwegniveau streckenweise tiefer liegt als Trassenniveau der B3, geraten Radverkehrsteilnehmer mit ihrem Augenniveau auf die gleiche Höhe des Fahrbahntrassenniveaus, womit ein extrem starkes Blenden von Radverkehrsteilnehmern auftritt. Radverkehrsteilnehmer die auch zu Winterzeit mit dem Fahrrad unterwegs sind, sind von diesem Problem besonders betroffen, da Dunkelheit bereits um 17.00 Uhr Eintritt. Da die Straßenverkehrsordnung auch für Teilnehmer am Radverkehr gilt, ist dieser Zustand nicht weiter tragbar. Radverkehrsteilnehmer werden durch diesen Zustand derart geblendet, dass über weite Streckenabschnitte eine freie Sicht nicht möglich wird. Es besteht besondere Gefahr der Fremdgefährdung und Eigengefährdung, indem entgegenkommende Teilnehmer am Radverkehr oder am Fußwegverkehr übersehen werden und ein Zusammenstoß unvermeidbar wäre.Auch besteht besondere Gefahr der Selbstgefährdung, vom Radweg abzukommen und in einen der Seitengräben zu stürzen.

Die Bepflanzung mit Blendschutz, zwischen Fahrbahntrasse der B3 und Radweg, durch immergrünes Gesträuch von 1,5 Meter Höhe, entlang der besonderen Gefahrenbereiche bedingt durch Blendung durch den entgegenkommenden Straßenverkehr, wo das Radwegniveau deutlich tiefer als das Fahrbahntrassenniveau der B3 zu liegen kommt.

Mit freundlichen Grüßen,

N.N.    Yburgstraße,  Baden-Baden

Antrag-für-mehr-Verkehrssicherheit-von-Fahrradfahrern
ABB vom 14.03.14   Radfahrer geblendet

Acher-und Bühler Bote / BNN vom 14. Mai 2014

 

Verkehrssicherheit für Radfahrer  BT vom 15.05.14

Badisches Tagblatt vom 15. Mai 2014

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BT vom 05.09.14   Hirth - Kosten für Blendschutz sind zu hoch       Badisches Tagblatt vom 05. September 2014

ABB+BNN vom 06.09.14  Aktuell keine Priorität für Radwegabpflanzung

Acher-u.Bühler Bote / BNN vom 06. September 2014

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