Grünen-Antrag zur Schaffung von barrierefreiem Zugang zum Meister-Erwin-Denkmal erfolgreich

Nachdem mehrere MitbürgerInnen ihn darum gebeten hatten, stellte der bündnisgrüne Stadt- und Ortschaftsrat Günter Seifermann schon im Januar 2013 bei Rebland-Ortsvorsteher Ulrich Hildner den Antrag, bei den zuständigen Stellen der Stadt überprüfen zu lassen, ob die Schaffung des gewünschten Zugangs von der Meister-Erwin-Straße zum gleichnamigen Denkmal mit geringem Aufwand möglich wäre. Schon 11 Tage später kam vom zuständigen städtischen Gartenamt die Antwort. Man sah den geforderten Zugang wegen des „erheblichen“ Aufwandes und der nötigen Rampe von 30 – 40 m Länge für nicht denkbar und verwies auf den vorhandenen barrierefreien Zugang mit „moderaten Steigungen“ über die Südseite des Friedhofes „entlang des Rosengärtels“, was nach Aussage von behinderten Personen absolut unrealistisch ist.

Rechtzeitig zur Kommunalwahl 2014 startete die Rebland-CDU im Rahmen einer Kampagne den erneuten Versuch, den längst von den Grünen geforderten barrierefreien Zugang zum Meister-Erwin-Denkmal im Gremium des Ortschaftsrates zu beantragen. Konkret wurde dazu ein „Eichenbohlenweg wie am Mummelsee“ vorgeschlagen.

Bei einem Vor-Ort-Termin des Rebland-Ortschaftsrates mit dem Gartenamtsleiter Brunsing kam nun eine überraschende Wende:  Nun war nach Brunsings Worten der vom Gartenamt zum Seifermann-Antrag geäußerte Standpunkt nicht mehr relevant, sondern mit Kosten um € 6.000,– durchaus mach- und vertretbar, zumal der damals vom Gartenamt ebenfalls vorgeschlagene Umweg „entlang des Rosengärtels“ in keiner Weise Behinderten zumutbar sei.

Dem aktuellen CDU-Vorschlag („Mummelsee-Rampe“ aus Eichenbohlen) erteilte Brunsing eine Absage. Erfreut konnte die bündnisgrüne Ortschaftsratsfraktion von Brunsing hören, dass er nun genau den bereits im Januar 2013 von Seifermann beantragten barrierefreien Zugang zum Meister-Erwin-Denkmal in die Mittelanforderung zum städtischen Haushalt 2015 einbringen wird.

Antrag-an-OV-Hildner-wg.Rampe-zum-Erwin-Denkmal
Antwort-Gartenamt
Badisches-Tagblatt-vom-31
Bad.Tagblatt vom 13.06.14 - Zugang zum Erwin-Denkmal

Badisches Tagblatt vom 13. Juni 2014

ABB vom 14.06.14 Antrag schon 2013 gestellt

Acher-und Bühler Bote vom 14. Juni 2014


Leider hat das zuständige Gartenamt die Umsetzung des barrierefreien Zugangs zum Meister-Erwin-Denkmal im Jahr 2015 aus Geldmangel nicht verwirklichen können. Hoffnung besteht jetzt allerdings erneut, weil im gerade vorliegenden und am 22. Februar 2016 beratenen Haushaltsplan für das Jahr 2016 der nötige Kostenbetrag für diese Maßnahme in Höhe von  €  6.500,–  enthalten ist.


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 Von: Günter Seifermann [mailto:seifermann@rebland-gruene.de]
Gesendet: Montag, 18. Juli 2016 08:23
An: ‚Gartenamt Baden-Baden (gartenamt@baden-baden.de)‘ <gartenamt@baden-baden.de>; ‚michael.schiem@baden-baden.de‘ Betreff: Barrierefreier Zugang zum Meister-Erwin-Denkmal in Steinbach (Schadensmeldung)

Sehr geehrte Damen und Herren von Gartenamt und Ortsverwaltung,

 so erfreulich die Umsetzung des vom Unterzeichner bereits im Januar 2013 beantragten barrierefreien Zugangs zum Meister-Erwin-Denkmal in der letzten Woche war, so unerfreulich ist die Tatsache, dass dort wegen der versäumten Anbringung einfachster Sicherungsmaßnahmen (Pflöcke, Felsstücke o.ä.) bereits die frisch angelegte Rasenfläche mit Zweirädern und sogar PKWs überfahren wurde. Bitte sorgen Sie für rasche Instandsetzung und Verbesserung.  Vielen Dank im Voraus.

 Mit freundlichem Gruß

 Günter Seifermann   Stadt- und Ortschaftsrat B90/Die GRÜNEN     Baden-Baden-Steinbach


ABB 05.08.16 Zwei Findlinge zum Schutz   Acher-u.Bühler Bote / BNN vom 05. August 2016


Aus dem Rathaus Baden-Baden:

Stadtverwaltung bringt ramponierte Rasenflächen in Steinbach in Ordnung – Stadtrat Seifermann hatte interveniert

Der grüne Kommunalpolitiker hatte auf Beschädigungen an den Rasenflächen an der neuen barrierefreien Rampe zum Meister-Erwin-Denkmal in Steinbach aufmerksam gemacht. «Wir sind erstaunt, wie rücksichtslos die neuen Rasenflächen in Steinbach an der Meister-Erwin-Straße überfahren werden», bedauerte die Stadtverwaltung das sorglose mancher Verkehrsteilnehmer. Rolf Basse sagte zu zwei Findlinge seitlich zu platzieren und die entstandenen Fahrspuren nachzudecken.

goodnews vom 06. August 2016


BT 10.08.16 Findlinge zum Schutz des Rasens

Badisches Tagblatt vom 10. August 2016


 

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